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Unsere Konzeption:

Zusammenfassung der Konzeption

(Eine ausführliche Version unserer Konzeption erhalten sie in der Kita.)

Träger der Kindertageseinrichtung "Regenbogen" ist die Stadt Wesseling.

Die Kita wurde am 01.02.1997 eröffnet. Hier werden 30 Kindergarten- und 40 Tagesstättenkinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren betreut, erzogen und gefördert.

In unserer Einrichtung waren 16-19 verschiedene Nationen vertreten. In den letzten Jahren hat sich der Anteil der Kinder aus anderen Ländern verringert.

Die Kindertageseinrichtung ist auch Ausbildungsstätte für

  • Erzieherinnen / Erzieher im Anerkennungsjahr.

  • Vorpraktikantinnen / Vorpraktikanten.

  • Schülerinnen / Schüler in der Ausbildung zur Kinderpflege.

  • Schülerpraktikantinnen / Schülerpraktikanten.

Die Kindertageseinrichtung ist Praxisort für

  • Diplom-Pädagigikstudenten der Universität Köln.

Sie hospitieren zu den Themen Mathematik im Elementarbereich, Pädagogik der frühen Kindheit und Sprache.

Die Kita dient auch als Fortbildungsort für

  • Leiterinnen und Teammitglieder aus verschiedenen Kitas.

  • Abiturienten zum Thema Reggiopädagogik

  • Schülerinnen / Schüler der pädagogischenFachschulen.

  • Lehrerinnen / Lehrer der Grundschulen.

  • Heilpädagoginnen / Heilpädagogen.

  • Fachberaterinnen / Fachberater.

Sie hospitieren in unserer Kita, um die Umsetzung unseres pädagogischen Konzeptes und die Qualitätsmanagemententwicklung kennenzulernen.

Pädagogisches Konzept

Februar bis Mai 1997: Intensive Auseinandersetzung mit sämtlichen pädagogischen Konzepten.

Mai 1997: Entschluss des Teams, Projekte situationsorientiert zu planen (Dr. Armin Krenz), Aspekte wie die "100 Sprachen" der Kinder, das Erfahrungslernen und die Transparenz der Arbeit aus der Reggio-Pädagogik zu übernehmen sowie die bis dahin "teiloffene" Arbeit weiter zu "öffnen" (Axel Jan Wieland). 

Mai 1997 bis Februar 1998: Intensive Fortbildung in diesen Bereichen durch Besuch von Vorträgen, Workshops, Hospitationen in offenen Einrichtungen, Lesen von Fachliteratur und vielen Diskussionen im Team. Nachdem für uns alle Fragen geklärt waren, informierten wir die Eltern und bereiteten die Kinder auf den Schritt in die ganz "offene" Arbeit vor.

Was bedeutet nun Offene Arbeit, wie wir sie praktizieren:

  • Das Team ist offen für neue pädagogische Wege und Erkenntnisse. 
  • Wir sind offen von innen nach außen: Die Kinder lernen ihre Umwelt durch vielfältige Exkursionen kennen.
  • Wir sind offen von außen nach innen: Eltern und andere Kolleginnen hospitieren bei uns, einige Eltern bringen besondere Kenntnisse mit ein und unterstützen somit unsere Arbeit; der Bereichs- und der Verkehrspolizist unterrichten die Kinder zum Thema Verkehrssicherheit. Zauberer und Puppentheater gastieren bei uns; Ordensschwestern, Senioren von St. Lucia und viele nette andere Menschen besuchen uns und erweitern somit das Erfahrungsspektrum der Kinder.
  • Wir sind innerhalb des Hauses offen: Es gibt keine Gruppenräume mit Funktionsecken mehr, sondern große Räume mit jeweils einem bis zwei Funktionsbereichen (abgesehen vom Starternest).

Vorteile für die Kinder:

  • Bisher verbrachten 25 Kinder ihre Freispielzeit auf 67 qm; nun stehen 70 Kindern 350 qm zur Verfügung.
  • In einem Bauzimmer von 30 qm haben die Kinder sehr viel mehr Möglichkeiten, kreativ zu werden und zu kooperieren als auf einem Teppich von 4 qm.
  • Die "Bereichsleiterin" (=pädagogische Kraft) muss nicht mehr zur gleichen Zeit den Maltisch, den Frühstückstisch, die Bau-, Lese- und Puppenecke beaufsichtigen, sondern kann sich in der Freispielzeit auf einen bis zwei Bereiche konzentrieren, sofern alle Teammitglieder im Hause sind. In den Bereichen beobachtet die pädagogische Kraft die Kinder, gibt Spielimpulse, führt Freispielangebote durch, fördert Freundschaften, löst gemeinsam mit den Kindern Konflikte usw.
  • Es sind nicht mehr "ruhige" und "laute" Bereiche in einem Raum.
  • Im Atelier wird ruhig und konzentriert gestaltet, Kreativität und Feinmotorik werden gefördert.
  • In der Werkstatt entwickeln die Kinder eigene Ideen, die sie zuerst skizzieren und anschließend vom Zweidimensionalen in ein dreidimensionales Werk umsetzen. Die Kinder machen dort vielfältige Erfahrungen und lernen "den Wert des Fehlers" kennen.
  • Im Bewegungsraum geht es laut und lebhaft zu, aber nicht weniger konzentriert, wenn eigene Fähigkeiten und Grenzen an neuen Bewegungsbaustellen erkannt werden. Grobmotorik und Überwindung von Ängsten werden weiter entwickelt.
  • Im Regelspielbereich puzzeln Kinder und spielen in kleinen Gruppen Regel- oder Wahrnehmungsspiele. Konzentration, Ausdauer, Wahrnehmung und Regelverständnis werden gefördert.
  • Im Rollenspielzimmer wird eingekauft, sich verkleidet oder geheiratet. Dort geht es zur Segelpartie oder zum Arzt u.v.m.. Die Kinder üben sich in Aktivitäten des täglichen Lebens und verarbeiten ihre Erlebnisse.
  • Im Kuschelbereich spielt leise Meditationsmusik; dort gibt es Massagebälle, viele Kissen und Kuscheltiere. Hier sollen die Kinder die Möglichkeit haben, sich zu entspannen und auszuruhen; dazu gibt es eine Trauminsel.
  • Im Lesebereich gibt es eine gemütliche Couch sowie Regale mit Büchern. Die Kinder können sich Bücher anschauen oder sie sich vorlesen lassen. Das Vorstellungsvermögen und die Sprache werden dabei gefördert.
  • Im Baubereich werden gigantisch hohe Türme, Kugelbahnen, Ritterburgen, Städte mit Flughafen und Eisenbahnen u.v.m. gebaut. Hier erfahren die Kinder physikalische Gesetze und, wie wichtig Planung und genaue Umsetzung sind.
  • In den großen Bereichen stehen runde Tische; hier treffen sich die Kinder zum Essen, Trinken und Klönen mit ihren Freunden sowie zum anschließendem Aufräumen. Die Kinder üben sich in hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, achten auf Tischmanieren und entwickeln ihr Sozialverhalten weiter.
  • Am Morgen treffen sich alle Kinder und das pädagogische Personal zum Morgenkreis im Bewegungsraum. Hier wird gemeinsam gesungen, getanzt oder Geburtstag gefeiert, kleine Rollenspiele werden gespielt und danach geht es in die Räume, um an den Angeboten zu den laufenden Projekten teilzunehmen.
  • In der Projektphase werden die Kinder in allen Bereichen ganzheitlich gefördert.
  • Sowohl in der Projektphase als auch im Freispiel gibt es Exkursionsangebote und die Möglichkeit, ins Außengelände zu gehen.
  • Die Kinder können in der Freispielphase ihre Bezugsperson unter den Teammitgliedern frei wählen.
  • In der Angebotsphase sind die Kinder in Stammgruppen mit 2 festen Bezugspersonen - einer Erzieherin  - eingeteilt.

Im Kindergartenjahr 1999/2000 führten wir eine "Startergruppe" ein. 

 

Knapp 30 Neuaufnahmen führten im Team zu der Überlegung, dass sich so viele neue Kleine in der "Offenen Arbeit" verloren fühlen könnten.

 

In der Startergruppe lernen die Kinder den Kita-Alltag, 3 feste Bezugspersonen, 15-20 Kinder in der Stammgruppe, Spielmaterialien, den Tagesablauf und die Regeln kennen. 

 

In 2 Räumen befinden sich alle Funktionsecken. 

In dieser überschaubaren Umgebung mit festen Bezugspersonen findet die Eingewöhnung statt. 

 

Die Kinder erleben eine liebevolle Betreuung, konsequente Erziehung und entwicklungsgerechte Förderung. Erste Öffnung ihrer Gruppe erleben die Kinder durch vereinzelte Besuche der älteren Kinder und gemeinsame Morgenkreise, außerdem beim Spielen im Außengelände und bei gemeinsamen Exkursionen sowie Festen. 

 

Die Kinder signalisieren deutlich, wann sie sich sicher genug fühlen, die ganze Einrichtung zu "erobern". Hilfen in diesem Prozess stellen die täglichen Morgenkreise sowie die Möglichkeit, innerhalb einer Kleingruppe - in Begleitung der festen Bezugsperson - die großen Aktionsräume im offenen Bereich aufzusuchen und dort Spielaktionen zu erleben, dar. 

 

Im zweiten Schritt erfolgt das selbständige Aufsuchen der offenen Spielbereiche und das Erleben von Sing- und Spielkreisen in unterschiedlichen Gruppierungen.

Es folgen mehr und mehr gemeinsame Aktionen.

 

Nach dieser Eingewöhnungsphase sind die Kinder in der Lage, sich auf 370 qm zu orientieren, sich mit einem großen Teil der Kinder auseinander zu setzen und sich aus 7 pädagogischen Kräften ihre liebste Bezugsperson auszuwählen.

 

Seit August 2006 besuchen auch Zweijährige unsere Einrichtung.

Um ihnen den nötigen Schonraum gewährleisten zu können, bleibt das Starternest das gesamte Jahr über aufrechterhalten.

Die Räume sind dem Alter und der Entwicklung von Zwei- bis Dreijährigen entsprechend eingerichtet.

Seit August 2008 ist der Waschraum mit Wickeltisch und einer Waschrinne, in richtiger Höhe und Größe ausgestattet. 

Jedes Zwei- und Dreijährige Tagesstättenkind hat sein "eigenes", mit Namen gekennzeichnetes Bett.

 

Seit September 2000 führen wir jedes Jahr für die angehenden Schul- und Kannkinder die Psychomotorische Förderdiagnostik nach "der kleinen Hexe" durch.

Seit 2004 führen wir die Diagnostik auch für alle "Mittleren" durch. Dies ermöglicht uns das genaue Aufzeigen der Entwicklung der Kinder in einem Jahr.

 

Seit 2002 haben wir die Kooperation mit den Senioren von St. Lucia erweitert.

Die Kinder treten nicht nur mit Tänzen und Liedern auf, sondern die Kinder und Senioren besuchen sich gegenseitig, um die unterschiedlichen Lebenswelten mitzuerleben.

 

Seit Jahr 2002 findet  spezielle Sprachförderung in unserer Kita statt.

 

Die Organisation unserer Einrichtung wird seit September 2002 durch die Einführung des Qualitätsmanagements weiterentwickelt.

 

Seit August 2008 haben wir die Tagesstättengruppen verdoppelt, es besuchen nun 41 Tagesstättenkinder unsere Kita. Dies war eine logische Folge nachdem wir 2007 unsere Öffnungszeit auf 6:00-20.00 Uhr erweitert haben.

 

Für Eltern und andere Interessierte stellen wir unsere Arbeit in Dokumentationen, Bildern, Video-/DVD-Filmen, an Elternabenden und auf unserer Homepage regelmäßig dar.

 

 

 

Die Konzeption wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben,

denn Stillstand ist für uns unvorstellbar!

 

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Verantwortlich für den Inhalt: URSULA JÜRGENS.

Verwaltung/Aktualisierung der Webseiten: STEPHI ANDRÉE.

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